Starte zwischen Nordkette und Inn, rolle über den Brennerpass Richtung Südtirol, genieße Fensterblicke auf Weinberge, Burgen und Dolomitenkanten. In Bozen oder Verona locken Espressopausen, bevor Züge via Udine ans Meer gleiten. Triest empfängt dich mit Habsburger-Fassaden, Kaffeehäusern und dem weiten Blick über die Bucht. Wer weiter will, nutzt örtliche Busse oder saisonale Boote entlang der Küste, um sanft zu kleineren Badeorten, Leuchttürmen und verträumten Mole-Enden vorzurücken.
Die Bohinj-Bahn verbindet hochalpine Stille mit smaragdgrünen Flussschleifen. Von Jesenice rollst du durch Tunnel, über Viadukte, vorbei an Bohinjka und Soča, bis die Schienen Nova Gorica erreichen. Ein kurzer Spaziergang über die unsichtbare Grenze führt zur italienischen Schwesterstadt, von wo aus Regionalzüge Richtung Gorizia, Monfalcone und Triest starten. Unterwegs schenken Felswände und Brückenbögen unvergessliche Perspektiven. Lokale Bäckereien stillen Hunger mit duftendem Gebäck, während Handgepäck bequem neben dir ruht.
Von Graubünden bringt dich die scharlachrote Schmalspurbahn über Gletscherbäche, Schneefelder und Spiraltunnel ins lombardische Tirano. Weiter geht es mit Regionalzügen Richtung Mailand, Verona oder Venetien, wo Anschluss an die Adria winkt. Wer Istrien anpeilt, erreicht je nach Saison Küstenorte per Straße, Regionalzug oder schnellen Booten, die zwischen italienischen und kroatischen Anlegestellen verkehren. Die Abfolge aus Hochgebirgsklarheit, italienischem Stadtleben und salziger Meeresluft wirkt wie ein dramaturgisch perfekt gesetztes Finale.
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